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Zink

Zink - ein lebensnotwendiges Spurenelement!

Spurenelemente sind lebenswichtige Mineralien, die unser Körper für seine Stoffwechselvorgänge benötigt, wie Eisen, Selen, Jod oder Zink. Unter anderem sind Spurenelemente Bestandteile von Enzymen und Hormonen. Zink steuert die Funktion von mehr als 200 Enzymen - diese Eiweißstoffe wiederum helfen unserem Körper beim Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten und anderen Eiweißstoffen. Benötigt wird Zink bei der Heilung von Wunden (Zinksalben!), es ist beteiligt am Insulinstoffwechsel, hat Einfluß auf Wachstum und Entwicklung, auf unsere Abwehrkräfte, spielt eine Rolle bei der Geschmaschmackswahrnehmung und steigert die Ausscheidung von Schwermetallen. Ohne Zink wäre unser Organismus nicht funktionsfähig!

Wann kommt es zu einem Zinkmangel?

Zinkmangel kann auf einer unausgewogenen Ernährung beruhen oder auf Situationen, in denen der Körper einen erhöhten Bedarf an Zink hat.

Ernährung

Der Organismus des Menschen enthält ca. 2 - 3 g Zink, verteilt auf die einzelnen Organe und Gewebe. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sollte die tägliche Aufnahme zwischen 12 und 15 mg Zink liegen, bei Kindern zwischen 7 und 12 mg. Durch eine ausgewogene Ernährung kann dieser Bedarf gedeckt werden. Gute Zinkquellen sind Innereien, Muskelfleisch, Milchprodukte, verschieden Fischarten, Weizenkeime und Eier. Beachtet werden sollte, daß in Obst, Salaten, Gemüse und Vollkornprodukten relativ wenig Zink enthalten ist und es daher sehr schwierig ist, mit vegetarischer Ernährung den täglichen Zinkbedarf zu decken.
Zudem enthalten viele pflanzliche Produkte einen Stoff, die sogenannte Phytinsäure, der die Aufnahme des Zinks in den Körper durch Bildung von Komplexen verringert.

Erhöhter Bedarf an Zink

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist der Bedarf der Mutter an Zink erhöht, da das Kind mitversorgt werden muß. Zink spielt auch eine Rolle im Vorfeld der Schwangerschaft - ein Zinkmangel kann die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern einschränken.

Besonders Kinder und Jugendliche sind während Wachstum und sexueller Entwicklung auf eine ausreichende Zinkversorgung angewiesen, da die Körperzellen für ihre Teilung Zink benötigen.

Bei starker körperlicher Betätigung, beispielsweise beim Sport oder bei schwerer Arbeit geht Zink mit dem Schweiß verloren und wird zusätzlich verstärkt über den Urin ausgeschieden.

Da Zink vom Körper über den Dünndarm aufgenommen wird, ist die Zinkversorgung bei Erkrankungen des Magen- Darmbereiches nicht immer gewährleistet. Diabetiker haben wegen des Einflusses des Zinks auf das Insulin oft einen erhöhten Bedarf. Auch können Operationen, Infektionen, Medikamente sowie Streßsituationen zu einem Zinkmangel führen.

Wie wirkt sich ein Zinkmangel aus und wie kann er behoben werden?

Zinkmangel kann eine Rolle spielen bei:

  • Haarausfall, trockener Haut, Wundheilungsstörungen
  • Erhöhter Infektanfälligkeit, geschwächten Abwehrkräften
  • Häufigen Erkältungen (Zink verkürzt die Zeit von lästigem Geschniefe und Geschnaube!)
  • Wachstumsstörungen, Gewichtsverlust, Veränderungen von Geschmack und Geruch
  • Psychischen Veränderungen (depressiven Verstimmungen)
  • Schlechtem Nacht-Sehvermögen

Bei einem nachgewiesenen Zinkmangel ist eine zusätzliche Aufnahme von Zink in Form von Tabletten oder Brausetabletten notwendig. Auch zur Vorbeugung von Mangelzuständen kann Zink angewendet werden. Die Einnahme in der Schwangerschaft sollten Sie mit Ihrer(m) Ärztin/Arzt abklären.

Wo bekommen Sie Zinkpräparate?

Zinkhaltige Präparate erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Wir möchten uns bei dem drug information center der betapharm Arzneimittel GmbH für die freundliche Unterstützung bedanken.